Gynäkologie

Unser Team der Frauenklinik steht Ihnen zur Seite
Unser Team der Frauenklinik steht Ihnen zur Seite

Unser Ziel ist, dass Sie sich bei uns wohlfühlen und medizinisch optimal versorgt sind. Unser junges, motiviertes und kompetentes Team steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Die Frauenklinik verfügt über ein breitgefächertes diagnostisches Leistungsspektrum mit modernster Geräteausstattung. Damit stehen Ihnen folgende Untersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung:

1. Spezielle Ultraschalluntersuchungen:

  • gynäkologischer Ultraschall der weiblichen Organe mit Farbdoppleruntersuchung (2D- mit 3 Dimensional)
  • hochauflösender Ultraschall der Brust mit dazugehörenden Lymphknoten (2D- mit 3 Dimensional)
  • spezieller Ultraschall bei Kinderwunsch
  • Diagnostik der Blasenschwäche und Senkung (Blase, Gebärmutter, Enddarm) – Pelvic Floor-Sonografie

2. Hochgeschwindigkeits-Stanzbiopsie
bei Brustknoten unter Ultraschallkontrolle

3. Wächterlymphknotenentnahme

4. Minimalinvasive Endoskopien(„Schlüssellochchirurgie“)

5. Moderne Blasendruckmessungen
bei weiblicher Blasenschwäche, sog. „urodynamische Untersuchung“. Siehe Flyer „Blasenschwäche der Frau“

6. Kooperation mit Ökotrophologin

7. Kooperation mit Dr. I. Kuhfuß,
Klinik für Plastische Chirurgie im Katholischen Krankenhaus Hagen.

Sind die konservativen Therapiemaßnahmen gescheitert oder waren von Ihnen nicht gewünscht, kann eine operative Korrektur geplant werden. Harninkontinenz-Operationen und die operative Beseitigung einer Blasen-, Enddarm- oder Gebärmutter-Senkung haben getrennte Indikationen und werden oft separat und zielorientiert durchgeführt, um den besten Erfolg zu erreichen.

Als moderne Belastungsinkontinenz-Operation ist die spannungsfreie Scheidenbandeinlage (sog. TVT / TOT u.a. Methoden) allen anderen Techniken überlegen. Einerseits wegen der Einfachheit dieser Operation, andererseits auch wegen der hohen Erfolgsrate von ca. 90 %. Die Frauenklinik des Ev. Krankenhauses Hagen-Haspe ist ein anerkanntes Ausbildungszentrum für diese Methoden.

Wenn der Beckenboden seine Spannung verliert, rutschen die weiblichen Organe (Gebärmutter, Scheide, Blase, Enddarm) ab und können im schlimmsten Fall vor dem Scheideneingang sichtbar werden. Abhängig von der Ursache werden unterschiedliche OPVerfahren eingesetzt. Das eigene Bindegewebe wird aber mit dem Alter immer schwächer, was häufge Rückfälle nach solchen Operationen begünstigt. Um eine bessere Heilungschance zu erreichen kann ein Spezialnetz implantiert werden. Es wächst in das Binde- und Stützgewebe ein und stabilisiert den Beckenboden. Die abgesackten Organe werden an ihre ursprüngliche Position gebracht und ein erneutes Absenken wird verhindert. Unsere Behandlungsmethoden (endoskopisch oder durch die Scheide) können, vor allem Frauen mit einer ausgeprägten Beckenbodensenkung anhaltende Heilung und wieder uneingeschränkte Freude am Leben verschaffen.

Viele Eingriffe erfordern nicht unbedingt einen stationären Aufenthalt. Im Falle einer ambulanten Operation bieten wir Ihnen die Möglichkeit, alle erforderlichen Untersuchungen und Gespräche im Vorfeld an einem ambulanten Termin durchführen zu lassen. Die Operation erfolgt an einem der folgenden Tage, an dem Sie nüchtern erscheinen. Nach einer angemessenen Regenerationzeit nach dem Eingriff können Sie am Operationstag aus der Klinik wieder abgeholt werden.

Eine häusliche Versorgung muss während der ersten 24 Stunden nach der OP gewährleistet sein. Bei Bedarf steht Ihnen rund um die Uhr medizinische Hilfe seitens der Klinik vor Ort zu Verfügung.

Folgende Eingriffe eignen sich unter anderem für ein ambulantes Vorgehen:

  • Gebärmutterspiegelung
  • Gebärmutterausschabungen
  • laparoskopische Eingriffe wie Sterilisation
  • einfache Brustoperationen
  • Gewebeprobenentnahme

Laparoskopie bedeutet minimalinvasives Operieren („Schlüssellochchirurgie“). Mit dem neuesten Stand der Technik bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, mit zum Teil nur ein Zentimeter großen Schnitten ausgedehnte Operationen innerhalb des Bauches durchführen zulassen. Wir sind zertifiziertes Zenturm der AGE (Arbeitsgemeinschaft für Endoskopie) mit der Qualifikation MIC II.

Unter anderem ist diese Methode geeignet für:

  • alle Eingriffe an den Eierstöcken und an den Eileitern
  • Sterilisationen
  • Myomknotenentfernungen
  • Endometriosebehandlungen
  • Verwachsungslösungen
  • Gebärmutterentfernungen (vollständig oder teilweise unter Erhalt des Gebärmutterhalses)
  • teilweise auch Krebsoperationen