Ganzheitliche Medizin und Integrative Gastroenterologie

Herzlich willkommen in unserer Sprechstunde mit dem Schwerpunkt der Ganzheitlichen Medizin und der Integrativen Gastroenterologie!

Im Rahmen dieser Sprechstunde möchten wir uns Menschen widmen, die trotz der  modernern Diagnostik und Therapie im schulmedizinischen Bereich, weiterhin Beschwerden und eine Einschränkung Ihrer Lebensqualität erfahren, und ihnen zurück auf den Weg der Genesung verhelfen.


Angewendet werden diagnostische und therapeutische Verfahren, deren Ursprung in Bereich der Komplementärmedizin und im Bereich der mitochondrialen Medizin liegen.  
Wir beschäftigen uns vorallem mit der näheren Analyse der Darmflora bzw. des Mikrobioms, welches, auch durch eine immer stärker zunehmende Masse an wissenschaftlichen Publikationen untermauert, immense Auswirkung auf den gesamten Körper und das gesamte Wohlbefinden hat. Wir führen auch Überprüfungen der für einen reibungslosen Ablauf von Stoffwechselprozessen erforderlichen Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und Hormone durch. Berücksichtigung finden auch umweltmedizinische Aspekte und ggf. versteckte chronische Toxinbelastung, die zu chronischen Erkrankungen führen. Ein weiterer Schwerpunkt stellen Patienten mit chronischen Stressbelastungen dar, da Stress (jeglichen Ursprungs) schwerwiegende negative Folgen durch einen Aktivierung von Hormonachsen und des sympathischen Nervensystems mit sich bringt. 

Unser gemeinsamens  Ziel ist Ihre Gesundheit und die Abklärung Ihrer Beschwerden. Hierfür nehmen wir uns im Rahmen eines Erstgesprächs ausreichend Zeit um Ihre Krankengeschichte und Ihre Ganzheitlichkeit zu verstehen und zu berücksichtigen. Im Anschluss  erstellen wir einen individuellen Diagnostikplan und ein individuelles Therapiekonzept.
 

Zentrum des Immunsystems

 

Der Darm hat eine zentrale Bedeutung für die Gesundheit. Etwa 70% unseres Immunsystems befinden sich im Darm. Das erklärt auch, warum Störungen in diesem Bereich so vielfältig unser Wohlbefinden beeinträchtigen können.  Unser gesamter Magen-Darm-Trakt  steht über ein dichtes Nervengeflecht mit unserem Gehirn in ständiger Verbindung. Daher verwundert es nicht, dass uns Ärger und Stress häufig auf den Magen schlagen oder zu Verdauungsstörungen führen können.

 

Unser Darm ist mit seiner riesigen Kontaktfläche von etwa 400 Quadratmetern  die Heimat für Milliarden von Mikroorganismen. Mehr als 1000 verschiedene Bakterienstämme besiedeln ihn und bilden die „gute“ Darmflora. Ohne diese winzigen Helfer sind wir nicht überlebensfähig. Sie legen sich wie eine Schutzschicht über die Darmschleimhaut. Eine Schädigung der gesunden Darmflora entsteht durch häufige Antibiotikatherapien und andere Medikamente, Magen-Darm-Infekte, Fehlernährung mit zuviel Zucker, schnell verwertbaren Kohlenhydraten und häufigem Fleischverzehr sowie Nahrungsmittelintoleranzen. Hinzu kommen oft auch Stress und andere psychische Belastungen. Die Folgen entstehen meist schleichend und äußern sich in Verdauungsstörungen, Blähungen, Kopfschmerzen, Unverträglichkeiten bestimmter Speisen, Allergien,  Hautproblemen, Übergewicht und anderen Beschwerden.

 

Durch Fehlbesiedlung und Überwucherung mit Fäulnisbakterien wird die Darmschleimhaut fortschreitend geschädigt. In der Folge können kleine Löcher in der Darmschleimhaut entstehen, medizinisch auch „Leaky-Gut-Syndrom“ genannt. Über diese Mikrolöcher gelangen ständig Bestandteile der Nahrung in die Blutbahn, welche dann das Immunsystem aktivieren und verschiedene Entzündungszellen anlocken. Diese Barrierestörung des Darmes führt somit zu einer Belastung des Immunsystems und fördert Entzündungen und Allergien. Auf einen Teil dieser Nahrungsbestandteile kann der Körper mit einer Pseudoallergie reagieren, was zu den unten näher erleuterten Nahrungsmittelintoleranzen führt. Diese können bei jedem individuell sehr unterschiedlich sein, auch in der Ausprägung. Diese Nahrungsmittelintoleranzen können ihrerseits die Barrierestörung des Darmes weiter fördern, womit ein Teufelskreis entsteht.

 

Die Darmsanierung

 

Am Anfang steht immer eine genaue Analyse Ihrer Beschwerden und Ernährungsgewohnheiten. In vielen Fällen ist schon eine leichte Umstellung der Ernährung ausreichend. Meistens ist jedoch eine Darmsanierung sinnvoll. Diese bezieht sich nicht nur auf den Darm, sondern auch auf Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Magen. Denn nur bei einem harmonischen Zusammenspiel all dieser Organe kann der Darm richtig funktionieren. Die Grundlage bildet dabei meist eine probiotische Therapie in Kombination mit einer basenreichen Ernährung, ggf. ergänzt mit pflanzlichen Präparaten.

 

Oftmals liegt der Verdacht auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vor. Bisher werden diese nur auf der klassischen allergischen Schiene (Bestimmung von IgE- und IgG-Antikörper) im Blut untersucht, was meist sehr ungenau und fehlerbehaftet ist. Neuerdings gibt es jedoch einen innovativen Bluttest, der auf der theoretischen Grundlage der oben beschriebenen Barrierestörung des Darmes die „unverdauten Nahrungsenzyme“, mittels HPLC-Fluoreszenz-Spektroskopie misst. Damit kann nicht nur bestimmt werden, welche Nahrungsmittel intolerant sind, sondern auch in welchem Ausmaß sie nicht vertragen werden. Bei diesem Verfahren können in einer Blutprobe über 2000 gängige Lebensmittel getestet werden.

 

Wird aufgrund des Testergebnisses eine gewisse Zeit auf die unverträglichen Speisen verzichtet, hat der Darm die Möglichkeit zu regenerieren und die Barrierestörung bildet sich zurück. Nach und nach können die Lebensmittel dann in kleinen Mengen wieder verzehrt werden.

 

Je nach Beschwerdebild kann es außerdem sinnvoll sein, eine qualifizierte Stuhluntersuchung vorzunehmen. Sie gibt genauen Aufschluss über den Zustand der Darmflora.

 

Haben Sie Geduld! Die Darmsanierung braucht ein wenig Zeit (3-6 Monate), aber eine Beschwerdebesserung stellt sich meist schon nach den ersten Maßnahmen ein. Es lohnt sich immer, etwas für seinen Darm zu tun.

Indikationsspektrum im Rahmen der Sprechstunde:

 

 

  • Erweiterte Stuhldiagnostik (Florastatus, Mikrobiomanalyse, Leaky Gut Syndrom, Histaminintoleranz, Autointoxikation uvm)
  • Überprüfung des Mikronutritionstatus (Mineralien, Vitamine, Spurenelemente)
  • Alternative Ansätze zur Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa)
  • Chronische Müdigkeit, Burnout Syndrom, schwere Stressexpostition
  • Depression
  • Multiple Beschwerden mit ausbleibenden Behandlungserfolg
  • Autoimmunerkrankung jeglicher Art (Schilddrüse, Diabetes mellitus etc.)
  • Chronische Gelenksbescherden, rheumatolog. Erkrankungen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien ( IgE und IgG vermittelt), NZWS, Zöliakie
  • Atemteste (Teste für Lactose- und Fruktoseintoleranz sowie bakterielle Fehlbesiedelung)
  • Patienten mit der (fragwürdigen) Diagnose „ Reizdarmsyndrom“ 
  • Neurodegenerative Erkrankungen 

 

 

 

Im Rahmen eines stat. Aufenthalts im Evangelischen Krankenhaus Hagen Haspe:

 

 

  • Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magens, des Dünn- und Dickdarms, der Leber, der Bauchspeicheldrüse
  • Atemteste
  • Magenspiegelung (Gastroskopie)
  • Darmspiegelung (Ileocoloskopie), auch als Vorsorgeuntersuchung
  • Ultraschall-Diagnostik des Bauchraums, der Schilddrüse, der Gefäße am Hals und an den Extremitäten

 


Wenn Sie sich für eine Diagnostik und ggf. Behandlung interessieren oder einen Arzt suchen, der integrativ arbeitet und Sie sowohl alternativmedizinisch als auch schulmedizinisch betreut, vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin mit uns.

Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernehmen in der Regel die Kosten für eine Behandlung, die wir nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abrechnen. Einige private Zusatzversicherungen übernehmen die Behandlungskosten ebenso.

Für gesetzlich Krankenversicherte ist die Behandlung eine Selbstzahlerleistung. 

Einen Termin zum Vorgespräch können Sie gerne vereinbaren unter: Tel. 0 23 31 - 476 27 01

 

Im Rahmen eines multidisziplinären Konzepts erfolgt auch eine Kooperation mit verschiedenen Medizinern und Partnern:

 

Dr. med. Bernd Strebel

Funktionsabteilung Psychosomatik

Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe

Brusebrinkstr. 20

58135 Hagen

 

Dr. med. Marc Borchert

Arztpraxis Borchert

Teichstr. 7

58285 Gevelsberg

 

Ernährungsberatung und Ernährungstherapie

Nadine Legutko

Birkenhain 1a

58093 Hagen

 

GANZIMMUN Diagnostics AG

Hans-Böckler-Str. 109-111

55128 Mainz

 

DNA nutri Control

Genetisches Labor

Saalachstr. 92

5020 Sazburg, Austria

 

IFPO - Institut für praktische Osteopathie

HP Stefan Mühlmann D.O.S.O.M.

Meinolphusstr. 10

44789 Bochum