Abteilung für Psychosomatische Medizin.

Leistungsspektrum

Die Abteilung für Psychosomatische Medizin ist eine Funktionsabteilung. Sie verfügt über keine eigenen Betten, sondern dient der Mitbetreuung von PatientInnen, die in anderen Abteilungen des Krankenhauses behandelt werden.

Die Abteilung für Psychosomatik wird in enger Kooperation mit der Klinik für Psychosomatische Medizin am Klinikum Lüdenscheid betrieben. Schwerpunkte der Abteilung sind Unterstützung sowohl bei psychischen Folgen körperlicher Erkrankungen als auch bei körperlichen Erkrankungen in Folge psychischer Probleme. Darüber hinaus bietet die Abteilung ein Behandlungsangebot für PatientInnen der Rheuma-Klinik mit chronischen Schmerzen sowie für PatientInnen mit einer Brustkrebserkrankung an. In der Regel erfolgt nach Untersuchungsterminen eine Empfehlung, ob bzw. welche Weiterbehandlung sinnvoll sein kann, in Ausnahmefällen ist auch eine psychosomatisch-psychotherapeutische Mitbehandlung während länger dauernder stationärer Behandlungen möglich.

  • Probleme mit Erkrankungen (Ängste und Niedergeschlagenheit, die in Folge einer körperlichen Erkrankung bzw. deren Behandlung auftreten)
  • Chronische Schmerzen
  • Krebserkrankungen, insbesondere Brustkrebs
  • Funktionelle Erkrankungen/somatoforme Störungen (innere Anspannung mit Herzrasen oder Luftnot, Reizdarm, nervöser Magen etc.)
  • Essstörungen (sowohl Magersucht als auch massives Übergewicht bzw. Ess-/Brechsucht)
  • Akute seelische Krisen, zum Beispiel nach einem Selbstmordversuch
  • Posttraumatische Belastungsstörungen (Seelische Folgen nach dem Erleben von schweren Unfällen, Angriffen, Katastrophen, sexueller Gewalt etc.)
  • Psychosomatisch-psychotherapeutische Diagnostik (inwieweit beeinflussen sich bei einer bestimmten Erkrankung Körper und Seele gegenseitig, welche Folgen hat diese Beeinflussung und inwieweit ist eine Behandlung möglich)
  • Psychotherapie vor allem als akute Krisenintervention bzw. zur Mitbehandlung während einer längeren statonären Behandlung
  • Spezielle psychotherapeutische Angebote für Patienten bzw. Patientinnen mit chronischen Schmerzen
  • Spezielle psychotherapeutische Angebote für Patientinnen mit Brustkrebs
  • Einleitung bzw. Vermittlung von weiterführenden psychotherapeutisch-psychosomatischen, psychiatrischen Behandlungsmaßnahmen
  • Angehörigenberatung
  • Information über psycho-somatische Zusammenhänge
  • Beratung von Stationsteams bei Verständnis- bzw. Beziehungsproblemen mit bestimmten Patienten bzw. Patientinnen
  • In Ausnahmen psychiatrische Diagnostik (liegen psychiatrische Erkrankungen vor, inwieweit wirken sich diese Erkrankungen aus und inwieweit ist eine Behandlung möglich)